Akus­tik-Ana­ly­se

Kalibrierbares Spezial-Mikrofon zur Analyse der Geräusche während Texturanalysen.

Beschreibung

Der Refe­rence Acou­stic Enve­lo­pe Detec­tor (RAED) ist ein Instru­ment, das die akus­ti­sche Ener­gie misst, die von einer Pro­be frei­ge­setzt wird, wäh­rend sie vom Tex­tu­re Ana­ly­ser (nur Plus-Model­le) ver­formt wird. Die­se Ener­gie wird in Ver­bin­dung mit der Expo­nent-Con­nect-Soft­ware in Dezi­bel (dB) umge­rech­net und ange­zeigt - dem Stan­dard­maß für Schall. Akus­ti­sche Emis­sio­nen im hör­ba­ren Bereich bis zu einer Fre­quenz von 12,5 kHz wer­den in der Nähe der Pro­be mit Hil­fe eines Mikro­fons und eines Vor­ver­stär­kers des däni­schen Schall- und Schwin­gungs­exper­ten Brüel & Kjær erfasst, der eine hohe Emp­find­lich­keit für die von sprö­den Pro­duk­ten abge­strahl­ten Fre­quen­zen, aber eine gerin­ge Emp­find­lich­keit für die vom Tex­tu­re Ana­ly­ser abge­strahl­ten mecha­ni­schen Geräu­sche aufweist.

Die­se Infor­ma­tio­nen wer­den in ein ana­lo­ges Signal (Span­nung) umge­wan­delt, das die gesam­te vom Pro­dukt frei­ge­setz­te Schall­ener­gie in Abhän­gig­keit von der Zeit dar­stellt. Die Span­nung wird gemes­sen, wäh­rend der Tex­tu­re Ana­ly­ser gleich­zei­tig die Kraft, den Abstand und die Zeit misst, um eine vier­te Dimen­si­on der Tex­tur­ana­ly­se zu liefern.

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Die Expo­nent-Con­nect-Soft­ware kann Audio­da­ten ver­ar­bei­ten und die­se Daten als .wav-Datei­en syn­chro­ni­sie­ren. Die mit dem Acou­stic Enve­lo­pe Detec­tor auf­ge­zeich­ne­ten Audio­da­tei­en (.wav-Datei­en) sind für meh­re­re Zwe­cke nützlich:

  • Die Audio­da­tei­en erleich­tern das Ver­ständ­nis bei der Ana­ly­se der Test­ergeb­nis­se erheb­lich. Die Mög­lich­keit, den Ton zu hören, wäh­rend man die Audio­da­ten und die akus­ti­schen Hüll­kur­ven­da­ten (Acou­stic Enve­lo­pe) sieht, hilft Benutzer:innen, die Art der zu ana­ly­sie­ren­den Daten zu verstehen.
  • Die Auf­be­wah­rung der Audio­da­tei­en Ihrer Tests ermög­licht einen bes­se­ren Ver­gleich zwi­schen ver­schie­de­nen akus­ti­schen Umge­bun­gen. In einem Labor kön­nen ande­re Hin­ter­grund­ge­räu­sche auf­tre­ten als in einem ande­ren, und durch Anhö­ren der Audio­da­ten lässt sich dies leicht erkennen.
  • Bei der Ana­ly­se der Test­ergeb­nis­se kön­nen Sie durch Anhö­ren der .wav-Datei­en sofort fest­stel­len, ob uner­wünsch­te Hin­ter­grund­ge­räu­sche Ihre Test­da­ten ver­un­rei­nigt haben.
  • Wenn Sie akus­ti­sche Tests ein­rich­ten, um Pro­duk­te mit zuvor gespei­cher­ten Test­da­ten zu ver­glei­chen, ist die Mög­lich­keit, die Test­um­ge­bung zu hören, nütz­lich, um sicher­zu­stel­len, dass die Umge­bung akus­tisch ähn­lich ist.
  • Bei Ver­wen­dung mit dem Video Cap­tu­re Sys­tem lie­fert das RAED-Modul den Ton zum Video­ma­te­ri­al. Der Benut­zer ver­fügt dann über Kraft-, Video-, Audio- und Hüll­kur­ven­da­ten, die zusam­men unter­sucht wer­den kön­nen, um ein umfas­sen­des Ver­ständ­nis der Wech­sel­wir­kung zwi­schen Kräf­ten und Geräu­schen zu erhal­ten, die beim Bre­chen einer Pro­be entstehen.
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