Dosier­in­ha­la­tor-Hal­te­rung

Diese Vorrichtung unterstützt verschiedene Größen von Inhalatoren, um eine Bewertung des Dosierventils zu ermöglichen.

Beschreibung

Es kön­nen Dosier­in­ha­la­to­ren (meter­ed-dose inha­lers – MDI) ver­schie­de­ner Grö­ßen ein­ge­spannt wer­den. Mit der halb­ku­gel­för­mi­gen Son­de, die an der Kraft­mess­zel­le des Tex­tu­re Ana­ly­ser befes­tigt wird, wird der Aus­lö­se­me­cha­nis­mus des Inha­la­tors betä­tigt, wobei die benö­tig­te Kraft auf­ge­zeich­net wird.

Neben der Aus­lö­se­kraft kann mit die­ser Vor­rich­tung auch die Leis­tung der Dosier­ven­ti­le von Inha­la­to­ren beur­teilt werden.

Dosier­in­ha­la­to­ren (meter­ed-dose inha­lers – MDI) geben eine prä­zi­se, repro­du­zier­ba­re Dosis eines Medi­ka­ments direkt und tief in die Lun­ge ab. Vie­le Pati­en­ten sind auf Dosier­ae­ro­so­le ange­wie­sen. Sie müs­sen sich dar­auf ver­las­sen kön­nen, dass ihr Inha­la­tor sie mit den erfor­der­li­chen Medi­ka­men­ten ver­sorgt – oft in kri­ti­schen Momen­ten, wenn die kör­per­li­che Kraft sehr gering sein kann. Die the­ra­peu­ti­sche Leis­tung von Aero­so­len wird von ver­schie­de­nen Fak­to­ren beein­flusst, z. B. von der Kon­struk­ti­on des Betä­ti­gungs­rohrs, dem Öff­nungs­durch­mes­ser, der Kon­zen­tra­ti­on des Ten­sids im Sys­tem, dem Dampf­druck der Treib­mit­tel, der Effi­zi­enz der Ven­til­ver­rie­ge­lung und der Par­ti­kel­grö­ße der aus dem Inha­la­tor aus­tre­ten­den Wolke.

Das typi­sche Dosier­ven­til besteht aus zwei gekop­pel­ten Ven­ti­len. Es ist von ent­schei­den­der Bedeu­tung, dass sich bei allen denk­ba­ren Ver­wen­dungs­me­tho­den wäh­rend des Nie­der­drü­ckens des Ven­til­schafts die inne­re Dich­tung schließt, um den Behäl­ter­in­halt zu iso­lie­ren, bevor sich die äuße­re Dich­tung öff­net, um den Aus­tritt des Kam­mer­in­halts zu ermög­li­chen. Eine umge­kehr­te Rei­hen­fol­ge kann ein "kon­ti­nu­ier­li­ches Sprü­hen" ermög­li­chen. Bei der Bewer­tung von Ven­ti­len für die Inha­la­ti­on muss dies aus­ge­schlos­sen wer­den kön­nen, da es sonst zu einer unre­gel­mä­ßi­gen Dosie­rung oder sogar zu einer schwe­ren Über­do­sie­rung kom­men kann.

Beson­ders kri­tisch sind auch die Dich­tungs­ele­men­te aus Elas­to­mer. Wich­ti­ge Merk­ma­le der Gum­mi­kom­po­nen­ten sind ihre Zusam­men­set­zung und ihr Aus­här­tungs­grad, die die phy­si­ka­li­schen Eigen­schaf­ten und das Quell­ver­hal­ten in situ steu­ern. Die Wech­sel­wir­kung zwi­schen den Elas­to­mer­kom­po­nen­ten und der Rezep­tur kann die Pro­dukt­leis­tung erheb­lich beein­flus­sen. Eine Ände­rung der Rezep­tur, z. B. die Ein­füh­rung eines neu­en Treib­mit­tel­sys­tems, kann eine voll­stän­di­ge Neu­kon­zep­ti­on des Ven­til­sys­tems erfor­der­lich machen, damit das Medi­ka­ment zuver­läs­sig und mit mög­lichst wenig Schwie­rig­kei­ten abge­ge­ben wer­den kann.

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