Die Fi Europe 2026: drei Tage, eine ganze Branche
Die Fi Europe (Food ingredients Europe) ist eine der führenden Fachmessen für Lebensmittelzutaten weltweit. Für 2026 erwartet der Veranstalter über 1.650 Aussteller und mehr als 27.000 Besucher aus über 135 Ländern. Hier treffen Zutatenhersteller auf Einkauf, Produktentwicklung, Forschung und Qualitätssicherung der Lebensmittel- und Getränkeindustrie.
Neben den Zutaten hat die Messe einen eigenen Bereich für Technik, Dienstleistungen und Ausrüstung. Dort ist auch Labortechnik für die Qualitätskontrolle vertreten – und dort steht Stable Micro Systems.
Tipp für Ihre Planung: Die Fi Europe Konferenz ist im Besucherpass enthalten. Auf dem Programm stehen 2026 unter anderem Reformulierung, pflanzliche Alternativen, gesundheitsorientierte Rezepturen und am dritten Tag das Thema Gewichtsmanagement. Wer dort Ideen für die eigene Produktentwicklung sammelt, hat gute Gründe, anschließend bei uns vorbeizuschauen.
Alle Infos auf einen Blick
→ Was?
Fi Europe 2026: weltweit führende Fachmesse für Lebensmittelzutaten
→ Wann und wo?
17. bis 19. November 2026
in Frankfurt am Main
Tickets: Registrierung beim Veranstalter
Für wen?
B2B-Veranstaltung für Fachbesucher, allgemeine Publikumsverkehr ist nicht zugelassen.
27.000 Fachbesucher aus mehr als 135 Ländern.
Themen: Schwerpunkte liegen auf natürlichen Inhaltsstoffen, pflanzlichen Proteinen, Lebensmittelsicherheit, FoodTech (KI, Zellkultur), Süßstoffreduktion und Tiernahrung.
Was Sie bei WINOPAL am Stand von Stable Micro Systems erwartet
Am Stand sind Geräte aus dem aktuellen Portfolio von Stable Micro Systems zu sehen. Das Unternehmen entwickelt und fertigt seit Jahrzehnten Texture Analyser und gehört zu den Pionieren der instrumentellen Texturanalyse. Die Fi Europe hat dabei Tradition: Den TA.HDplus stellte Stable Micro Systems im Jahr 2003 auf der Fi Europe vor.
Was Sie bei Ihrem Besuch für sich mitnehmen können:
- einen direkten Blick auf Geräte, Messvorrichtungen und Software
- Gespräche mit unserem Team von WINOPAL und den Fachleuten von Stable Micro Systems
- eine erste Einschätzung, welche Prüfmethode zu Ihrer Fragestellung passt
Warum Sie mit WINOPAL sprechen sollten
Stable Micro Systems ist ein britisches Unternehmen, die Messe ist international.
Am Stand sind deshalb auch wir für Sie da: Ralf Winopal und das WINOPAL-Team beraten Sie auf Deutsch.
Seit 1957 vertreiben wir Analyse- und Messtechnik und beraten zu ihrem Einsatz.
Als Fachhändler, Anwender und Servicetechniker kennen wir die Geräte von Stable Micro Systems im Detail – vom passenden Messaufsatz bis zur Auswertung in der Software.
Und wir bleiben auch nach dem Kauf ansprechbar:
Bei Installation, Schulung, Wartung und Methodenfragen. Dazu kommen unsere Schulungsseminare und der Texture-Analyser-Online-Stammtisch, in dem sich Anwenderinnen und Anwender regelmäßig austauschen.
So wird Ihr Messegespräch konkret
Ein Gespräch am Stand ist meist kurz. Mit etwas Vorbereitung wird es trotzdem ergiebig:
- Ihre Fragestellung: Welche Eigenschaft möchten Sie messen oder absichern – Knusprigkeit, Festigkeit, Klebrigkeit, Streichfähigkeit?
- Ihr Produkt: Fotos, Abmessungen und Konsistenz helfen bei der Wahl der passenden Messvorrichtung.
- Ihre bisherige Methode: Sensorikpanel, Handtest oder ein älteres Gerät? Wir besprechen, wie sich das in eine instrumentelle Messung übertragen lässt.
- Ihr Zeitplan: Steht ein Rezepturwechsel, ein neues Produkt oder ein Laborausbau an?
Sie möchten sichergehen, dass wir Zeit für Sie haben? Schreiben Sie uns vorab, dann planen wir einen festen Gesprächstermin ein.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Frankfurt.
Sie können nicht zur Messe kommen, haben aber eine konkrete Prüfaufgabe? Sprechen Sie uns trotzdem an – telefonisch, oder per E-Mail.
Warum jede neue Zutat eine Texturfrage ist
Wer eine Zutat austauscht, verändert fast immer auch die Textur. Die Konferenzthemen der Fi Europe zeigen, wie viele Entwicklungsteams gerade genau daran arbeiten.
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- Zucker, Fett und Salz reduzieren
Zucker beeinflusst Volumen, Wasserbindung und Konsistenz, in Speiseeis auch den Gefrierpunkt. Fett sorgt für Schmelz und Mundgefühl, Salz unterstützt die Bindung in Fleischwaren und die Teigstruktur. Ersatzstoffe bilden den Geschmack oft gut nach, selten aber alle technologischen Funktionen. - Mehr Protein, mehr Ballaststoffe
Mehr Protein verändert die Wasserbindung und kann Produkte fester, zäher oder trockener machen. Ballaststoffe binden ebenfalls Wasser und beeinflussen je nach Art Viskosität, Dichte und Mundgefühl. - Pflanzlich statt tierisch
Ei, Milch, Käse und Fleisch besitzen funktionelle Eigenschaften, die pflanzliche Proteine nicht ohne Weiteres ersetzen. Texturierung, Hydrokolloide und Hybridprodukte helfen, diese Unterschiede auszugleichen. Mehr dazu im Beitrag Saftigkeit bei Fleischersatz messen. - Clean Label: weniger Zusatzstoffe
Werden Emulgatoren, Stabilisatoren oder Verdickungsmittel ersetzt, können sich Konsistenz, Stabilität und Schnittfestigkeit verändern, manchmal erst während der Lagerung. - Kleinere Portionen, höhere Erwartungen
Am dritten Messetag geht es um Gewichtsmanagement. Wenn Menschen weniger essen, muss jede Portion sensorisch überzeugen – und auch dafür ist die Textur entscheidend. - Zahlen statt Bauchgefühl
Sensorikpanels bleiben unverzichtbar. Sie sind aber aufwendig, und ihre Ergebnisse lassen sich nur schwer über Monate oder Standorte hinweg vergleichen. Ein Texture Analyser übersetzt Eindrücke wie fest, knusprig, klebrig oder elastisch in messbare physikalische Größen.
- Zucker, Fett und Salz reduzieren
So lassen sich Rezepturvarianten früh vergleichen, Chargen überwachen und Veränderungen über die Haltbarkeit dokumentieren – reproduzierbar und nachvollziehbar. Ein Beispiel aus der Praxis: Knusprigkeit messen: Textur bei Snacks objektiv prüfen.

